Deontologische Ethik
Die deontologische Ethik ist diejenige Richtung der
Ethik, die die Ansicht vertritt,
dass die Erwägungen entscheidend sind, die einer
Handlung zugrunde liegen und
nicht nur die Folgen. Sie unterscheiden sich damit
von der konsequentialistischen Ethik.
Beispiele für deontologische Ethiken sind die
Gesinnungsethik, die Pflichtethik und die Gewissensethik.
Entsprechend der Unterscheidung von
Regel- und Handlungskonsequentialismus
lassen sich auch in der deontologischen Ethik zwei Richtungen
unterscheiden. Der Behauptung, die Pflichten ließen
sich in allgemeine Regeln fassen (Kant), steht z. B. die
Behauptung entgegen, die Pflicht zeige sich erst in
der einzelnen Handlungssituation
(A. Smith).
Deontologische Ethiken sind zumeist, aber nicht zwingend,
anthropozentrisch.
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