Diskursethik
Als Diskursethik bezeichnet man
ethische Theorien, die den Diskurs
als zentrales ethisches Kriterium heranziehen.
Wird der faktische Diskurs zum Kriterium, so können dies
nach den meisten dieser Theorien Menschen erfüllen, da
nur sie sprachfähig sind. Solche Theorien laufen auf
anthropozentrischen Positionen
hinaus.
Lediglich, wenn man Sprache nicht als Voraussetzung
für Diskurs voraussetzt und z. B. lediglich die
Fähigkeit zu intentionalen Handlungen fordert, können
sich auch pathozentrische Ansätze
ergeben.
In der Diskursethik geistern immer noch Theorien herum
(Habermas), die von
fiktionalen Argumentationen ausgehen und damit
Normalitätsforderungen an die
Subjekte und deontische Logik verwechseln. Auch diese
Theorien laufen wegen der fehlenden fiktionalen
Sprachfähigkeit der Tiere auf anthropozentrische
Positionen hinaus.
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