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Kognitivismus

Derjenige Zweig der Metaethik, der die Frage, ob ein moralisches Urteil überhaupt objektive Gültigkeit besitzen kann, mit ja beantwortet.

Der Kognitivismus ist vom Nonkognitivismus zu unterscheiden.

Für den Kognitivismus gleichen moralische Urteile gewöhnlichen Urteilen (wie Die Erde ist rund), die wahr oder falsch sein und also Erkenntnis ausdrücken können.

Dann stellt sich allerdings die Frage, woher die moralischen Urteile ihre Qualität, wahr oder falsch zu sein, haben. Die Nonnaturalisten bzw. Intuitionist antworten, dass wahre moralische Urteile besondere moralische Tatsachen wiedergeben, die sich von allen anderen Formen von Tatsachen unterscheiden (Moore, Ross). Es ist daher nicht möglich, moralische Urteile aus Aussagen abzuleiten, die ihrerseits kein moralisches Urteil enthalten.

Für die Naturalisten (Searle, Foot, Toulmin) ist es sehr wohl möglich, mit Hilfe von Aussagen ohne moralische Wertung eine hinreichende Begründung moralischer Urteile zu geben.

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