Kohärenztheorie
Der Kohärenzbegriff spielt in der Philosophie eine zentrale Rolle, wobei der
Begriff allerdings häufig
sehr vage benutzt wird.
Kohärenz ist eine Form des Zusammenhanges.
In erster Näherung kann man Kohärenz als eine Eigenschaft einer Menge von
Elementen (z. B. Propositionen, Begriffe, Theorien, Normen) verstehen, die gut zusammenhalten.
In der Philosophie sind u. a. Kohärenztheorien der Wahrheit, der Rechtfertigung
und der Ethik diskutiert worden.
Williams hat die systematische
Kohärenz von der
relationalen Kohärenz
unterschieden. Bartelborth hat der systematische Kohärenz die
(systematische) Inkohärenz
gegenübergestellt.
Konkurrenztheorien zur erkenntnistheoretischen Kohärenztheorie sind
der erkenntnistheoretische Fundamentalismus,
der Erkenntnisskeptizismus und
der erkenntnistheoretische Kontextualismus.
Eine Position, die kohärentistische und
fundamentalistische Positionen vereint wird als
Foundherentismus bezeichnet.
Thagard hat konnexktionistische
Modelle entwickelt, um Kohärenzüberlegungen zu modellieren.
Andere Computermodelle stammen von Daniel Schoch und Uwe Wiedemann.
|