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Pathozentrische Ethik

Für die Vertreter der Pathozentrik ist die Leidensfähigkeit das entscheidende Kriterium. Diese Position ist häufig mit einem Utilitarismus verbunden und insbesondere als Grundlegung der Tierethik verbreitet. Die Vertreter pathozentrischer Ethiken gehen im Anschluß an Benthams These von Einbezug auch der Tiere aufgrund ihrer Leidensfähigkeit in Interessenabwägungen aus. Schwierig zu bestimmen sind jedoch empirische Kriterien für tierisches Leiden.

Moderne pathozentrische Ethik beruft sich auf das Bewußtsein von Tieren und ihre Interessen. Von vielen Pathozentrikern wird der Unterschied im Bewußtseinsleben von Tier und Mensch als nur graduell und nicht als wesensmäßig eingeschätzt. Sie fordern daher eine weitgehende Gleichheit von Mensch und Tier.

Die Analyse pathozentrischer ist sehr undifferenziert und sollte analog zu den anthropozentrischen Ansätzen ausdifferenziert werden.

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