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Instrumentelle Vernunft

Von Vertretern der Frankfurter Schule (Horkheimer, Adorno, Habermas) wurde der Ausdruck instrumentelle Vernunft eingeführt. Sie bezeichnen damit eine zweckrational bestimmte Vernunft, die die Welt ausschließlich als Gegenstand technischer Manipulation, die Natur (auch die menschliche) allein als subjektiven Zwecken und Interessen verfügbares Objekt betrachtet.

Nach Habermas zielt die instrumentelle Vernunft einseitig auf die Vergegenständlichung und Beherrschung der Wirklichkeit ab. Sie kann daher keine akzeptable Grundlage für die Gesellschaftswissenschaften geben. Diese sollten von einem auf Konsens ausgerichteten und auf gegenseitiger Anerkennung beruhenden Diskurs ausgehen, von der kommunikativen Vernunft.

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