Werturteil
Das eine Bewertung
ausdrückende Urteil
nennt man Werturteil.
Nach Otto Liebmann
wirken Werturteile im menschlichen
Leben
als Wirklichkeitsfaktoren.
In ihrer Auffassung, dass Werturteile Ausdruck von
Gefühlszuständen sind, die also sinnvollerweise nicht
als wahr oder falsch bezeichnet werden können
(Wertnihilismus),
gleicht die Uppsala-Schule
dem logischen Positivismus.
Dem Emotivismus
zufolge Werturteile keine
Behauptungen oder
Feststellungen, sondern bloß
Ausdruck von Gefühlen, Haltungen u. a. Werturteile bezeichnen
also kein empirisch aufweisbares Merkmal von
Gegenständen, sie haben
keine deskriptive oder kognitive, sondern lediglich emotive Bedeutung. Daher
können sie auch nicht wahr
oder falsch sein.
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