PhilLex - Lexikon der Philosophie
   
Board-Icon Begriffe
a - Axiom
Badische Schule - Buridians Esel
C - covering-law model
Daimonion - Dysteleologie
e - externe Relation
fallacia - Für-Wahr-Halten
G43-Implikation - Gruppe, Berliner
Halbierungsparadoxie - Hysteresis
i - Isosthenie der Argumente
judicium
K - Kyrieuon
language of thought - Lust, sinnliche
M - Münchhausentrilemma
N - nyāya-Schule
o - Oxymoron
P - Pythagoreismus
Quadrat, logisches - Quodlibetarier
R - Russell's Antinomie
S - Szientismus
t. - twin earth
Übel - utraque praemissa ...
Vagheit - Vulgärmaterialismus
w - Würde
x - XYZ
Yager-Intersection - Yoga
Zadeh-1-Implikation - Zynismus
Board-Icon Diskussion
 PhilTalk Philosophieforen
Buch-Icon Andere Lexika
Buch-Iconphilosophenlexikon.de
Buch-IconLexikon der griechischen Mythologie
Buch-Icon PhiloThek
Buch-Icon Bibliothek der Klassiker
Buch-Icon Zeitschriftenlesesaal
Buch-Icon Nachschlagewerke
Info-Icon Allgemeine Information
Info-Icon Dokumentenlieferdienste
Spiele-Icon Spiele
  Philosophisches Galgenraten
WWW-Suche-Icon PhilSearch.de
Einkaufswagen-Icon Shops
Einkaufswagen-Icon PhiloShop
Einkaufswagen-Icon PhiloShirt
Board-Icon Service
  Philosophie-Zitate für Ihre HomePage
Board-Icon Kontakt
  Impressum
 eMail

Würde, Menschenwürde

Als Würde oder Menschenwürde bezeichnet man einen sozialen, inneren, sittlichen Wert der Persönlichkeit und auch das Verhalten im dem Wissen um diesen Wert. Dabei ist die Bezeichnung Würde vorzuziehen, da sie weniger anthropozentrisch ist.

Der Begriff spielt in der ethischen und rechtsphilosophischen Debatte eine große Rolle.

Nach Kant hat, alles was über jeden Preis erhaben ist, Würde. Würde ist für Kant ein innerer Wert. Autonomie ist die Grundlage der Würde.

Nach Schiller ist die Würde Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.

Es ist umstritten, wie man den Begriff der Würde ohne theologischen Bezug analysieren kann.

Häufig wird der Begriff der Würde an den Begriff der Person gebunden. Man fängt sich damit allerdings alle Probleme ein, die man im Zusammenhang mit dem Personenbegriff bekommt ohne etwas zusätzliches zu gewinnen.

Bestimmt man Würde als eine (Wesens-)Eigenschaft des Menschen, ist sie ungeeignet, Normen zu begründen, da man dann vom Sein auf ein Sollen schließen würde.

powered by Uwe Wiedemann